„Das BOE fällt ein Urteil“
Das spanische Amtsblatt (BOE) hat entschieden: Die Justiz schreibt dasHuman-in-the-Loop verbindlich vor
Die Anweisung 2/2026 des CGPJ legt die „wirksame menschliche Kontrolle“ als unabdingbare Vorgabe fest. Wenn der Richter KI nicht unter nachweisbarer Aufsicht einsetzen darf, wie soll dann sein Unternehmen seine eigenen synthetischen Vermögenswerte vor Gericht verteidigen?
Am 30. Januar 2026 wurde im Staatsanzeiger (Abschnitt III, S. 14480) ein Dokument veröffentlicht, das einen Wendepunkt bei der unternehmensweiten Einführung künstlicher Intelligenz markiert. Es handelt sich dabei nicht um eine technologische Empfehlung, sondern um die Anweisung 2/2026 des Generalrats der Justizbehörde (CGPJ).
Wir vom V-PROOF Lab warnen schon seit Monaten davor, dass eine blinde Automatisierung ein unzumutbares rechtliches Risiko darstellt. Heute hat uns das höchste spanische Richtergremium Recht gegeben und einen Handlungsrahmen festgelegt, der unmittelbare Auswirkungen auf jedes in Europa tätige Unternehmen haben wird.
Im Abschnitt „Viertens“ der Richtlinie werden die unverzichtbaren Grundsätze für den Einsatz von KI definiert. Zwei davon setzen neue Maßstäbe für die Compliance in Unternehmen:
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Grundsatz der wirksamen menschlichen Kontrolle: Der Einsatz von KI-Systemen „unterliegt stets einer tatsächlichen, bewussten und wirksamen menschlichen Kontrolle […], ohne dass diese Systeme autonom agieren können“.
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Grundsatz der Nichtersetzbarkeit: KI „darf unter keinen Umständen“ Entscheidungen, die Beurteilung von Sachverhalten oder Interpretationen ersetzen. Die Übernahme von Inhalten ohne „persönliche kritische Überprüfung“ ist untersagt.
Der Dominoeffekt in der Unternehmensführung
Auch wenn sich diese Anweisung an Richter und Staatsanwälte richtet, ist die Botschaft für den privaten Sektor vernichtend klar. Stellen wir uns einmal das Szenario vor, das sich schon morgen vor Gericht abspielen wird:
Wenn Ihr Unternehmen vor Gericht gestellt wird oder sich einer behördlichen Prüfung unterziehen muss und Sie als Beweismittel einen Finanzbericht, eine Versicherungspolice oder einen Vertrag vorlegen, der mithilfe von KI erstellt wurde … Wie wollen Sie dann vor einem Richter nachweisen, dass dieses Dokument die „persönliche kritische Überprüfung“ durchlaufen hat, die das Gesetz von Ihnen verlangt?
Die Aussage „Wir vertrauen unserem Team“ hat keine Beweiskraft mehr. Die Aufsichtsbehörde wird mathematische Gewissheit und technische Nachvollziehbarkeit verlangen.
Die Antwort: Forensische Kryptografie im Umgang mit Unsicherheit
Ethikausschüsse und Unternehmenshandbücher im PDF-Format sind angesichts des BOE nun überholt. Die einzige Möglichkeit, Ihren Verwaltungsrat zu schützen und Ihr geistiges Eigentum abzusichern, besteht darin, das Governance-by-Design direkt in den Kodex Ihres Unternehmens zu integrieren.
Genau dafür wurde V-Proof entwickelt. Unsere Infrastruktur ermöglicht es Unternehmen, jeden menschlichen Eingriff in ein KI-generiertes Asset kryptografisch (und unveränderlich mittels DLT-Protokollen) zu zertifizieren. Wir raten nicht, wer was getan hat; wir erstellen einen forensischen Stempel, der vor jedem Gericht belegt, dass das Prinzip der effektiven menschlichen Kontrolle genau in der Millisekunde der Erstellung eingehalten wurde.
Die spanische Justiz akzeptiert keine KI mehr, deren Einsatz nicht nachvollziehbar ist.
